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Das Schulmuseum dokumentiert die Entwicklung des Schulwesens von der kirchlich geprägtem Struktur im
Mittelalter zu dem staatlichem Bildungsauftrag in Preußen und der Weiterentwicklung im 20. Jahrhundert
zu den heute bekannten Schulformen.
Die Entwicklung im 20. Jahrhundert nimmt einen breiten Raum ein, da hierfür naturgemäß die meisten
Exponate vorliegen und in dieser Zeit die größten Veränderungen stattgefunden haben.
Insbesondere ist die Zeit des Nationalsozialismus 1933-1945 zu nennen, in der die Lehrmaterialien und
die Unterrichtsinhalte an die Rassenideologie der NS-Diktatur angepaßt wurden.
Aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts sind die Diskussion um die Mengenlehre und die
politische Auseinandersetzung um die Einführung der Gesamtschule wesentliche Eckpunkte in der Entwicklung
der Schulen. Parallel dazu verläuft die rasante technische Entwicklung von einfachen Filmprojektoren für
Lehrfilme, Tonbandgeräten in Sprachlaboren über die Anfängen des Informatikunterrichts mit Heimkomputern
bis zu dem heute gewohnten Technikstandard.
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